Ixia mit LTE-Testlösung für Cellular IoT

 

München, 29. August 2017

Ixia, einer der führenden Anbieter von Test-, Visualisierungs- und Sicherheitslösungen, hat IxLoad-Wireless vorgestellt, eine sehr leistungsfähige LTE-Testlösung für Cellular IoT-Netze mit eMTC (enhanced Machine-Type Communication) und Narrowband IoT (NB-IoT). Diese Technologien wurden im Rahmen des 3rd Generation Partnership Project (3GPP) definiert, um höhere Gerätedichten zu ermöglichen und die Grundlage für 5G zu legen.

Cellular IoT stellt Geräten mit leistungsschwacher Stromversorgung und nur gelegentlichem Datentransfer die notwendige Konnektivität zur Verfügung. Eine geringe Anzahl solcher Geräte kann von heutigen LTE-Netzen ohne Probleme unterstützt werden. Allerdings werden laut Ericssons Internet of Things Forecast bereits 2018 mehr IoT-Geräte zellulare Netzwerke nutzen als Mobiltelefone, und 2022 werden danach 70% aller IoT-Geräte über Mobilfunknetze kommunizieren.

Auf dem Weg zu 5G

Um diesem Wachstum gerecht zu werden, fordert das 3GPP-Konsortium, dass alle Standards, die für 5G entwickelt werden, eine Dichte von mindestens 1 Million Geräte pro Quadratkilometer unterstützen. Bis 5G marktreif ist, müssen LTE-Anbieter diesem Wachstum mit Software-Upgrades begegnen, die auch die Nutzung bestehender Basisstationen für IoT ermöglichen.

Mit IxLoad Wireless können Carrier und Hersteller von Netzwerk-Equipment charakteristischen Verkehr generieren, um die Performance von LTE-Geräten und -Netzen unter Real-World-Bedingungen zu testen. Die Lösung unterstützt multiple Cellular IoT Interfaces, darunter auch S1-Lite, eine modifizierte Version des existierenden S1-MME Interfaces, sowie S11. Damit kann IxLoad sowohl das Netzwerk- als auch das User Equipment (UE) emulieren, um einzelne IoT-Netzwerkknoten isoliert oder das IoT-Ökosystem im Ganzen zu testen.

Um die Performance von Geräten und Netzen im Labor effektiv zu testen, muss der emulierte Verkehr dem echten so weit wie möglich gleichen. IxLoad erreicht dies durch Simulation von Details wie etwa Signalisierung und Messaging für Power-Save Mode und eDRX (extended Discontinuous Reception), bei dem ein UE für definierte Zeitperioden inaktiv bleibt, um die Lebensdauer seiner Batterie zu verlängern.